Tag 8

Schon früh am Morgen blinzelte die Sonne durch die Wolken. Ein neuer ereignisreicher Tag begann. In der zweiten Einheit zum Thema „Abendmahl“ wurde es ganz praktisch. Die Konfis formulierten und deuteten damit auch die Abendmahlsworte in einer ihnen verständlichen Sprache. Dann trugen sie zusammen, wie die Abendmahlspraxis in ihrer Heimatgemeinde aussieht. Und sie stellten Fragen zu all dem, was ihnen fremd und unverständlich vorkommt. Z.B. was erlaubt ist: aus dem Kelch trinken oder die Oblate eintauchen?
Nach dem Mittagessen wurden die offiziellen Gruppenbilder des KonfiCamps und der Teamer geschossen.
Nachmittags verbrachten die Konfis in ihren Gemeindegruppen und gestalteten dort ihr eigenes Programm.
Abends präsentierten Konfis auf der open stage ihr Können und ihre zum Teil außergewöhnliche Begabungen. Gesang, Akrobatik, Wissensshow, Comedy, Tanz und Vieles mehr begeisterten das ganze KonfiCamp.
Danach stieg die Party auf dem Dancefloor in der Sporthalle. An Amelies Bar gab es Eis und Cocktails. Im Außenbereich konnte gechillt, geplaudert und gespielt werden. Die Stimmung war super!

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Tag 7

Diakon Lukas Vollhardt stimmte uns nach dem Piratentanz in der Power Hour auf das neue Thema „Abendmahl“ ein.
In den Gemeindegruppen beschäftigten wir uns sehr intensiv mit vier fiktiven Jugendlichen. Wir überlegten, welcher der Aspekte des Abendmahls wie Trost, Gemeinschaft, Vergebung oder Hoffnung ihnen in ihrer Situation helfen könnte. Falls noch nicht geschehen werden die Konfis auf dem KonfiCamp nach Beschäftigung mit diesem Thema das erste Mal das Abendmahl beim Abschlussgottesdienst am Sonntag gemeinsam feiern. Damit werden dann auch alle Konfis zur Teilnahme am Abendmahl zugelassen sein.
Nach der Mittagspause mit Sportangeboten, Entspannung auf dem Bett oder einer Abkühlung in der Ostsee begann nachmittags die zweite Workshop Runde. Die Konfis waren mit Begeisterung dabei. Die Ergebnisse ließen sich sehen.
Den Abend verlebten die Konfis in ihren Gemeindegruppen mit Spiel und Spaß, mit Singen oder beim Sonnenuntergang am Strand.

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Tag 6

Der 1. Tag der zweiten KonfiCamp-Hälfte begann etwas entspannter. Bis um 10.45 Uhr konnte man sich beim ausgedehnten Brunch für den neuen Tag stärken. Dadurch wurde allen KonfiCampern etwas mehr Zeit zum ausgiebigen Träumen und zum Auffüllen der Energiereserven gegönnt.
Nach der Power Hour konnten sich die Konfis bis in den Nachmittag hinein bei unterschiedlichen sportlichen, spielerischen und kreativen Angeboten probieren, austoben und noch besser untereinander kennenlernen. Bis zum Abendessen tauchten die Wasserraten in die Ostsee ein, andere erholten sich beim Chillen, trainierten für „die perfekte Minute“ oder setzen ein paar Kronen in Naturalien um.
Zur Halbzeit des KonfiCamps wurde den ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern ein freier Nachmittag mit der Möglichkeit eines Ausflugs nach Nyköping spendiert. An dieser Stelle allen ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern ein großes Lob für ihren super Einsatz und ein großes Dankeschön für Zeit, Ideen, Verantwortungsbewusstsein und all das, was sie immer wieder auch spontan einbringen. Nur durch ihren Einsatz läuft das KonfiCamp. Dank ihrer Unterstützung fühlen sich die Konfis wohl, können neue Eindrücke sammeln und eine tolle Zeit mit viel Spaß und wertvollen Erfahrungen in dieser großen Gemeinschaft verleben.
Am Abend fand der Wettstreit zwischen den Konfigruppen aus den einzelnen Kirchengemeinden in der Sporthalle statt. Die Stimmung bei der Spielshow „Die perfekte Minute“ war aufgeheizt. Die Fangruppen waren gut präpariert und bei ihren Anfeuerungsrufen nicht zu bremsen. Immer wieder wurde unsere Spielarena von tosendem Applaus erfüllt. Am Ende stand nach einem komplizierten Auswertungsverfahren der Einzelergebnisse fest: die Meinser haben den Wettstreit gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

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Tag 5

Verschiedene Weckkommandos zogen frühmorgens durch die Flure, um die Konfis aus ihren Träumen herauszureißen.
Wie an jedem Morgen strömte die erste Hälfte der Konfis teilweise noch etwas schlaftrunken um 8.30 Uhr in den Speisesaal hinein. Um 9.15 Uhr startete darauf nach einem fliegenden Wechsel die zweite Gruppe mit dem Frühstück.
Während sich alle Richtung Sporthalle zur Power Hour bewegten fingen Malene und Delia damit an, das Frühstücksgeschirr aller KonfiCamper und alles andere Küchengeschirr abzuwaschen und alles für die nächste Mahlzeit herzurichten. Die beiden Frauen aus Frille und aus der Seeprovinz haben sich für diesen ehrenamtlichen und absolut kräftezehrenden Einsatz für die Dauer des gesamten KonfiCamps bereit erklärt. Vielen Dank!
Bei der zweiten Einheit zum Thema Taufe gingen wir in Gedanken unseren bisherigen eigenen Lebenswegen nach. Auf einer Spirale konnten alle wertvolle und besonders schöne sowie auch schwere und bedrückende Erlebnisse und Ereignisse in ihrem bisherigen Leben auf der Lebensspirale markieren. Dann überlegten wir, bei welchen dieser Ereignisse wir Gottes Nahesein besonders stark erfahren haben.
Nachmittags feierten wir alle gemeinsam unser KonfiCamp-Tauffest. Nach dem sehr festlichen Gottesdienstbeginn in der Sporthalle zogen alle in einer eindrucksvollen Prozession zum 15 Minuten entfernten Ostseestrand. Wo wir sonst baden und toben tauften die Pastorin Andrea Dorow (Steinhude), die Pastoren Karsten Dorow (Großenheidorn), Cord Wilkeining und Markus Weseloh (beide Hagenburg) und Dominik Storm (Frille) 12 Jungen und Mädchen aus ihren Kirchengemeinden in der Ostsee.
Die Badegäste waren erstaunt und beobachteten das Geschehen sehr interessiert. Für alle Täuflinge wird es sicher ein unvergessliches Erlebnis bleiben! Auch die angereisten Familienangehörigen waren tief berührt und voll des Lobes für alles Vorbereiten und das ihnen nahe gehende Tauffest.
Am Abend ging es in die Trainingslager der einzelnen Konfigruppen zur Vorbereitung auf das Spielprogramm am Donnerstagabend. Die Aufregung und die Spannung stiegen. Wer würde wird wohl in diesem Jahr den Sieg bei der Spielshow „Die perfekte Minute“ davontragen?

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Tag 4

Mit dem Piratentanz brachten unsere tanzbegeisterten Teamer und Teamerinnen die Konfis in der allmorgendlichen PowerHour auf Touren. In einem Gespräch zwischen den Bewohnern der Konfi-Camp-WG wurde zum zweiten KonfiCamp Thema „Taufe“ hingeführt. „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ spricht Gott zu jeder und jedem von uns. Wir gingen der Frage nach, was es mit der Taufe auf sich hat. Wie war das denn bei meiner eigenen Taufe? Welche Bedeutung und Herkunft hat mein Name? Was denken die anderen und was denke ich selbst über mich? Wie sieht mich Gott?
Am Nachmittag bereiteten wir in unseren Gemeindegruppen in unterschiedlichen Taufworkshops Deko, Taufkerzen, Geschenke für die Täuflinge, Muffins für das Tauffamilien-Kaffeetrinken, „Tauferinnerungsfische“ und vieles mehr für das Tauffest am Mittwochnachmittag vor.
Für etwas Erfrischung sorgte der wolkenverhangene Himmel und ein kräftiger und langanhaltender Regenschauer am frühen Abend. Doch der guten Laune tat das keinen Abbruch.
Abends öffnete das KonfiCamp-Kino Center mit einem Programmangebot für jeden Geschmack. In drei Sälen wurde stilecht frisch zubereitetes Popcorn zum Film gereicht.

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Tag 3

Impressionen vom Vortag, neue Lieder, der Monkey-Tanz als Muntermacher und ein Tagesimpuls – so starteten wir in der Power Hour in den dritten Camp-Tag, an dem wir die Themeneinheit Gebet abgeschlossen haben. Während Laura das Vaterunser betetet, schaltete sich Gott unvermutet persönlich ein und gab der überraschten Laura einige Anfragen zu den Bitten des Vaterunsers zum Bedenken mit in den Tag.
Das beschäftigte uns alle danach in den Gemeindegruppen: welche der Vaterunser-Bitten liegt mir momentan besonders am Herzen? Wie würde ich einzelne Bitten mit meinen eigenen Worten formulieren? Das Gespräch über unseren persönlichen Zugang zum Vaterunser ist für viele erhellend, überraschend und anregend gewesen.
Doch auch Gott hat uns etwas zu sagen. Zuerst wurden Armbänder zur Camp-Challenge WWJD (What would Jesus do?) geknüpft. Sie sollen uns in dieser oder jener Situation dazu ermutigen, im Sinne und im Geiste Jesu zu reden der zu handeln.
In der Mittagspause zogen die Wasserratten unter fachkundiger Aufsicht und Beobachtung unseres Baywatch-Landesjugendpastors Lennart Meißner zum Schwimmen in der Ostsee. Die Wasserscheuen machten sich zum nahen Supermarkt auf, um ihre zur Neige gegangenen Vorräte an Chips und Schokoriegeln aufzufüllen.
Nachmittags konnten alle Konfis ihren Neigungen und Interessen in verschiedenen Workshops nachgehen. Im Angebot gab es Klettern am Kletterturm, Gestalten von T-Shirts, Videoclips produzieren, Bauen eines Cornhall Spiels, Befreiung aus dem Escape Room, Papierfliegerbau, Musik, Skat, Traumfänger bauen, Sprayen, Henna-Tattoos, Impro-Theater und Pony-Reiten.
Am Abend fand die zweitägige Einheit über das Gebet mit einem stimmungsvollen Gebetsgottesdienst ihren Abschluss.

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Tag 2

Gut gestärkt durch den Gang ans Frühstücksbuffet trafen sich alle vormittags zuerst zur PowerHour in der Sporthalle. Als Muntermacher gab es Musik, Singen und Bewegung. Allen Konfis wurden das Team der Hauptamtlichen vorgestellt, das sich ein knappes Jahr lang zur Planung und Vorbereitung des KonfiCamps 2019 monatlich getroffen hatte. Außerdem gab es im Frühjahr für alle ehrenamtlichen Teamer und Teamerinnen ein Vorbereitungswochenende in Bergkirchen.  
Zum Team der Hauptamtlichen gehören Diakonin Amelie Schmidt, die Diakone Lukas Vollhardt und Helmut Siebörger, Pastorin Sarah-Madeleine Keller (Sülbeck), Pastorin Antje Stoffels-Gröhl (Meerbeck), Pastorin Andrea Dorow (Steinhude), Pastor Lennart Meißner (Landesjugendpastor), Pastor Cord Wilkening (Hagenburg), Pastor Markus Weseloh (Seeprovinz), Pastor Karsten Dorow (Großenheidorn), Pastor Dominik Storm (Frille) und Pastor Ulrich Hinz (Meinsen).
Nach einigen organisatorischen Infos zum Miteinanderleben und zum Tagesprogramm trafen sich die Konfis in ihren Gemeindegruppen. Einige gingen zum Stand und tauchten ihre Füße oder gleich den ganzen Körper in die Ostsee. Andere machten einen ersten Ausflug in den nahen Ort Rødby.
Nachmittags starteten die Gemeindegruppen mit dem ersten unserer drei Camp-Themen. Es ging um das Gebet.  
Am Abend gaben die Diakonin Amelie Schmidt und Diakon Lukas Vollhardt in einer Challenge alles und trugen den wohlverdienten Sieg davon!
Nach der obligatorischen Teamerbesprechung mit Rückblick auf den Tag und Vorblick auf den nächsten Tag und der Gute-Nacht-Runde in den Gemeindegruppen kam dieser abwechslungsreiche Tag an sein Ziel.

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KonfiCamp 2019 ist angelaufen

120 Konfirmandinnen und Konfirmanden und 35 Teamer und Teamerinnen aus den Kirchengemeinden Altenhagen-Hagenburg, Großenheidorn, Frille, Meerbeck, Meinsen, Steinhude und Sülbeck haben sich am Samstagmorgen mit 3 Reisebussen und 5 Bullis auf den Weg nach Dänemark zum 3. KonfiCamp unserer Landeskirche gemacht.
Nach langen und zweitweise sehr zähflüssigen Anfahrten erreichten alle am frühen Abend erschöpft, verschwitzt, aufgedreht, hungrig, fröhlich und sehr gespannt auf Haus, Leute, Programm unser Freizeitdomizil: die Efterskole in Bindernaes (Rødby) auf der dänischen Insel Lolland. Während der dänischen Sommerferien wird diese Internatsschule an Gruppen für Freizeiten vermietet.
Nach dem Bezug der Zimmer, dem Beziehen der Betten, einem ersten Abscannen der Räumlichkeiten, der Umgebung und der 134 anderen Mitreisenden konnten sich alle beim ersten gemeinsamen Essen stärken. Chefkoch Dino und seine Frau Johanna hatten ein reichhaltiges erste Abendessen vorbereitet.
Den offiziellen Camp-Startschuss gaben Karsten Dorow und Helmut Siebörger beim Abendprogramm in unserer Freizeitarena, der Sporthalle des Internats. Die Technikfreaks Pierre Lasch, Lukas Seliger und Lukas Vollhardt hatten alles für das Bühnenprogramm vorbereitet. Die KonfiCamp Band aus der Seeprovinz mit ihrem Bandleader Ulrich Meyer stimmten uns mit fetziger Musik und coolen Songs ein. In der Auftaktandacht machte Dominik Storm alle neugierig auf die bevorstehende Zeit und lud dazu ein, sich mit allen zusammen auf das Abenteuer Gottsuche im eigenen Leben zu machen.
Nach diesem ersten Tag ging es ab in die Federn. Gekicher und Schnarchen wurden sehr bald von der himmlischen Nachtruhe eingeholt.

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